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Stefan Jacobi schreibt über sein Leben, die Piratenpartei und Kurioses aus dem Web

Piratenpartei

Morgen mehr, zu spät für mich…

Hier (RPo) könnt Ihr bis dato die Einzelheiten nachlesen.

Vorab schockiert mich eins: Die Süddeutsche Zeitung unterstellt der Piratenpartei, von Tauss Abstand zu nehmen. Die Wahrheit jedoch ist, dass klar gesagt wurde, bis zur rechtskräftigen Verurteilung von Tauss keine Maßnahmen ergriffen werden.

Schlampig und polemisch, Süddeutsche.

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Ohne Worte.

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Die Nation, insbesondere manch ein Springer-Blatt, lenkt immer wieder erfolgreich davon ab berichtet tagein tagaus von einem Monster, einer Krake, dem Teufel der Dämonen, dem Tsunami unter den Wellen:  Google Logo klein

Derzeit voll im Trend: “Sich über Google’s WLAN-Sammelwut aufregen”.  Google sammelte im Rahmen seiner Street-View-Fahrten, nicht nur SSIDs von erreichbaren WLANs sondern – wie sie selbst einräumten – auch Daten die in offenen WLANs während der Vorbeifahrt geflossen sind. Ein Aufschrei ging durch die Nation! Google-Autos, die im Bereich offener WLANs fuhren, zeichneten Daten auf! Die Gelegenheit ist günstig, von Staatsprojekten abzulenken: Zuletzt meldete sich der Hamburger Justizsenator Till Steffen zu Wort:

“Google muss sofort offenlegen, in welchem Umfang der Konzern auch in Europa und in Deutschland mit liest, wenn wir Freunden E-Mails schreiben oder unsere Bankgeschäfte übers Internet erledigen”, sagte er, ein offensichtlicher Freund des Springer-Verlages, der Bild am Sonntag in Hamburg.

Gut, ich wunderte mich ohnehin schon des Öfteren warum an jeder Straßenecke, im 70 Meter Abstand, ein Google-Auto samt riesiger Antennenanlage steht. Auch die Zugriffsversuche auf mein (gesichertes) WLAN von einem Hostnamen “GOOGLE-SNIFFER” haben mich stutzig gemacht – aber jetzt, wo Herr Steffen endlich das Unaussprechliche auf den Tisch gebracht hat bin ich erst richtig erschrocken: Google ist überall. Immer. An jeder Ecke. Wenn man genau hinschaut erkennt man in der 5 € – Note sogar ein Google-Logo. Ehrlich! Direkt neben dem der Freimaurer. Dass Aiman Abdallah und Galileo Mystery noch nichts aufgefallen ist – eine Verschwörung ungeahnten Ausmaßes!

[UPDATE] Auch auf dem Personalausweis entdeckte ich Google!




Google-Perso

Im Personalausweis entdeckt: Google (Klick zum Vergrößern)




[ /UPDATE]

Legen wir doch mal die Fakten auf den Tisch: Google bestreitet nicht, in seinem Maildienst Text-sensitive Anzeigen zu schalten. Auch die ID-Zuordnung zu jeder Chrome-Installation wird nicht abgestritten – oder verhindert diese zu deaktivieren.  Google fährt Straßen ab und fotografiert diese – bisher unveröffentlicht – und trotzdem wird schon von nicht erfolgter Anonymisierung und dem absichtlichen Ausspähen von Nachbars Gartenzwergen gesprochen. Das Recht am eigenen Bild – pardon, am BIld des eigenen Hauses von der Straße aus – wird diskutiert. Google gibt an zu Zwecken der WLAN-Ortung auch die IDs von sichtbaren WLANs zu speichern – technisch ein Alter Hut, viele Handy-Navi-Programme nutzen solche Möglichkeiten seit längerem – für die Medien aber wieder frisches Futter.

Ein offenes WLAN zu betreiben – mit Zugriff aufs eigene Netzwerk – das ist in etwa so fahrlässig wie bei offener Haustür einen Einbruch zu beklagen. Nicht umsonst zahlen Versicherer nur, wenn die Tür abgeschlossen war. Vielleicht ist es sogar zutreffender, von einer offen stehenden Haustür zu sprechen. Seine Bankgeschäfte übers Web zu erledigen ist Gang und Gäbe – SSL-verschlüsselt. Mir ist keine Bank bekannt die Onlinebanking über unverschlüsselte Verbindung anbietet. Und wenn man denn so eine Bank hat – sollte man sie tunlichst schnell wechseln oder seine Bankgeschäfte offline erledigen – persönlich in der Filiale. Wo, wann und wie Google Bankdaten, E-Mails oder meine persönlichen Daten ausspäht ist mir schleierhaft. Und bevor Herr Steffen auf Google los feuert sollte er doch sowieso besser mal vor der eigenen Haustüre kehren.

Nun ist hinreichend bekannt, dass Hamburg und Steffen im Speziellen etwas gegen Google hat. Die sonntäglichen Aussagen zeugen jedoch nicht mehr nur von Unverständnis denn mehr von absoluter Panikmache. Jedes Mal, wenn Google etwas speichert, es zugibt oder nie verheimlicht hat, platzt eine mediale Bombe.  Hat die Regierung denn etwas wovon es sich abzulenken lohnt?

Ach nö..

ELENA
Vorratsdatenspeicherung
SWIFT-Abkommen
E-Personalausweis
E-Reisepass
E-Gesundheitskarte
GEZ – Datenweitergabe

Eine Frage bleibt: Herr Steffen, wo zum Teufel hat die Bundesregierung den LÖSCHEN-Button versteckt?

Google räumte im Übrigen sehr schnell ein, “versehentlich” Daten aus offenen WLANs abgegriffen zu haben und diese umgehend zu löschen. Was will Google auch mit Datenfetzen aus offenen WLANs? Sinn macht das  erst wenn a) kriminelle Energie vorhanden ist und b) Daten aus EINEM WLAN über längeren Zeitraum gespeichert werden.  Der ganze Aufschrei ist ein populistischer, polemischer Ablenkungsversuch in dem einige Köpfe sich zu profilieren versuchen. Diesmal Herr Steffen.

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So sieht also das Rechtssystem für Polizisten aus.

Da läuft ein – zugegebenermaßen dummer – Polizist mit seiner Freundin vor einer Kirche am Neujahrsmorgen entlang, die Tür ist offen, und beide beschließen, auf der Kanzel im Inneren der Kirche Sex zu haben. ( SZ ) Beide werden erwischt, weil sie es offenbar so trieben, dass sie nicht bemerkten, dass das  Rosenkranzgebet begann und gut 25 Personen in der Kirche ob der Geräusche von der Kanzel auf das Paar aufmerksam wurden.

Resultat bisher: Polizist suspendiert, mögliche Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren.

Wir alle erinnern uns aber auch noch an die Demo “Freiheit statt Angst” in Berlin, September 2009. Dort gab es mehrere Zwischenfälle, einer jedoch wurde bestens von vielen Handy-Kameras dokumentiert. Ein Polizist verprügelt einen Demonstranten, der ihm wohl zu nervig geworden war oder ihn auch verbal beleidigt haben könnte. Dabei grinst besagter Polizist selbstherrlich, während er ihm – wörtlich zu nehmen – die Gesichtszüge deformiert. Der Polizist und seine Kumpel konnten eindeutig identifiziert werden.

Was ist eigentlich das Resultat dieses Vorfalls?

Sie wurden in eine andere Dienststelle überstellt.

Soll sich nun jeder mal ein eigenes Bild der Verhältnismäßigkeit machen.

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Nein, auch in Berlin, genauer in Kreuzberg treiben Idioten ihr Unwesen ;)

Deutsch-Türkischer Polizist. Türkische Mitmenschen ballern mit Vogelschreckmunition und Polen-Böllern durch die Gegend. Es kommt wie es kommen musste: Durchsuchung und … Nun ja, lest selbst.

http://www.kanzlei-hoenig.info/polizist-mit-migrationshintergrund

Spannend, die Kreuzberger :)

BTW: Dummer krimineller Düsseldorfer

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Das wir Düsseldorfer seit jeher im eifrigen Wettbewerb mit den Kölnern liegen, wenn es darum geht, wer wen am besten ausstechen, parodieren oder sarkastisch nieder machen kann, ist in Deutschland und der Welt ja bekannt. Auch die Karnevalslieder gehen da sehr auseinander. Während die Kölner schunkeln, singt man in Düsseldorf “Da schwimmt ‘ne Kölner“.

Richtig böse wird es, wenn dann in Düsseldorf eine Leichte im Rhein angeschwemmt wird – und sich dann herausstellt, dass es sich um einen Kölner handelt. Es ist zwar äußerst makaber – but Im so sorry, da kam mir doch das Lied in den Kopf. Dem aber nicht genug.

In Köln fuhr nun ein Taxifahrer im Nebel in den Rhein- Ist einfach immer nach Anweisung seines betrunken Fahrgastes geradeaus gebrettert, übersah, dass er auf  den Fähranleger Köln-Langel zusteuerte und konsequenter Weise dann auch direkt in den Rhein fuhr. Den Insassen passierte bis auf einen Schreck nichts – immerhin.

Was das nun mit dem Kölsch-Düsseldorfer-Konflikt zu tun hat? Nun ja..

Wie man in der Navigationsleiste lesen kann hält selbst die RP Köln für’s Ausland.

RP Online: Bericht aus dem Ausland

RP Online: Bericht aus dem Ausland

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