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Stefan Jacobi schreibt über sein Leben, die Piratenpartei und Kurioses aus dem Web

Piratenpartei

Und zwar immer noch die Nachwehen des Konzerts vom 26.12., bei dem Melanie und ich mit meinem Bruder und einem seiner Freunde im Düsseldorfer ISS-Dome zu Besuch waren. Das Konzert an sich war – man kann es  so sagen – geil – und das längste Konzert was überhaupt gegeben wurde, von allen 6 Weihnachtskonzerten. War ja auch der Abschluss. Um so unfassbarer, dass der Abtransport der gut 11.000 Personen durch die Rheinbahn nicht organisiert war. Das Konzert endete um 23.45 Uhr, Die Bahnen S7 und S6 fuhren aber bereits nur noch stündlich, um *.19 Uhr. Dumm, da auch nur wenige Shuttle-Busse zu den Bahnhöfen bereit standen. Man hatte keine Chance. So stand man also um halb 1 am Bahnhof und durfte, verschwitzt und fertig, gut 50 Minuten auf die nächste Bahn warten. Das ist nicht besonders zuträglich was die Gesundheit angeht, und das merke ich seit Montag (und nicht nur ich). Erkältung, Grippe, was auch immer: Unangenehm. Die Hoffnung dass dies bis heute weg geht war groß, denn wir haben immerhin Silvester, da will man ja feiern.. Leider wurde da nix draus, außer dass der Bus aus meinem Kopf verschwunden ist fühle ich mich immer noch platt. Husten, Schnupfen usw.

Also: Vielen Dank, Rheinbahn/Deutsche Bahn, dass Ihr nicht einen einzigen Sonderzug habt fahren lassen! Vielen Dank Stadt Düsseldorf, dass der beknackte ISS-Dome noch immer keine U-/Stadtbahn-Anbindung hat! Euch beiden einen besonderen guten Rutsch [auf die..]!

Allen anderen, Lesern, Bekannten, Freunden und jedem der dies liest, wünsche ich einen guten Rutsch, feiert schön und einen nicht zu dicken Kopf zu Neujahr!

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Das wir Düsseldorfer seit jeher im eifrigen Wettbewerb mit den Kölnern liegen, wenn es darum geht, wer wen am besten ausstechen, parodieren oder sarkastisch nieder machen kann, ist in Deutschland und der Welt ja bekannt. Auch die Karnevalslieder gehen da sehr auseinander. Während die Kölner schunkeln, singt man in Düsseldorf “Da schwimmt ‘ne Kölner“.

Richtig böse wird es, wenn dann in Düsseldorf eine Leichte im Rhein angeschwemmt wird – und sich dann herausstellt, dass es sich um einen Kölner handelt. Es ist zwar äußerst makaber – but Im so sorry, da kam mir doch das Lied in den Kopf. Dem aber nicht genug.

In Köln fuhr nun ein Taxifahrer im Nebel in den Rhein- Ist einfach immer nach Anweisung seines betrunken Fahrgastes geradeaus gebrettert, übersah, dass er auf  den Fähranleger Köln-Langel zusteuerte und konsequenter Weise dann auch direkt in den Rhein fuhr. Den Insassen passierte bis auf einen Schreck nichts – immerhin.

Was das nun mit dem Kölsch-Düsseldorfer-Konflikt zu tun hat? Nun ja..

Wie man in der Navigationsleiste lesen kann hält selbst die RP Köln für’s Ausland.

RP Online: Bericht aus dem Ausland

RP Online: Bericht aus dem Ausland

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Im Blog “Buettchenbunt” kann man derzeit lesen, die Piratenpartei Düsseldorf sei unfreundlich gegenüber Behinderten – oder würde zumindest nicht genug Aufmerksamkeit auf Lokalitäten legen, die behindertengerecht ausgebaut sind.

Der Autor schreibt unter Anderem von seiner Odyssee im ZAKK – dass zwar gemeinnützig aber dennoch nicht wirklich behindertengerecht sei. Seinen Erzählungen nach kann ich dem nur zustimmen. Man sollte aber doch im Kopf halten, dass es unter solchen Bedingungen (abgeschlossener Lift etc.) nie schaden kann, einen Gehbehinderten Gast zuvor anzumelden – das hätte wohl einige Probleme vorab beseitig. Das ZAKK wurde von uns Düsseldorfer einmal als Stammtisch-Location genutzt. Es ist eigentlich eine Disco/Kneipe, die nicht unbedingt auf Seminare oder regelmäßige Arbeitsgruppen eingerichtet ist – auch daher stammen einige der beschriebenen Probleme.

So weit so schlecht, die nächste Location war das Lokal “Barco” in der Innenstadt, eine Empfehlung von XiongShui, dem Autor, selbst. Bei gefühlten 50° versammelten sich gut 30 Piraten zum Stammtisch und zur Crew-Gründung in einem nicht abgetrennten, hinten liegenden Raum. Dieser – wie das Lokal im Gesamten – war per Rollstuhl gut zu erreichen. Leider war die Belüftung nur mittels einer offenen Tür zum Treppenhaus als Notausgang vorhanden. Fenster ließen sich nicht öffnen. Der Duft von Essen, Kippen und Bier, recht laute Musik und hohe Preise drangen in den halboffenen Raum ein. Die Sitzgelegenheiten und Tische waren nur minder geeignet, um auch einmal etwas (!) abgeschiedener zu Arbeiten oder sich zu unterhalten. Eher etwas für eine kleine Geburtstagsparty, nicht gut für einen Stammtisch oder Crew-Sitzungen.

Das Kolpinghaus Bilker Str. fand sich dann durch mich und einen Freund, der dort hin und wieder arbeitet.  Es stellt einen Kneipenraum, einen seperaten kleinen, mittleren und großen Saal zur Verfügung. Die Luft war auch hier bei wiederum gefühlten 50° nicht sonderlich gut, aber meiner Meinung nach (und wie man auf dem Crew-Foto der Fliegenden Düsseldorfern sieht war mir durchaus HEISS) besser als im Barco. Geraucht wurde ohnehin nur draußen, schon aus Rücksicht auf die Nichtraucher und diejenigen, die auch Essen wollten. Behindertengerecht ist es ebenfalls nicht wirklich – man hat aber die Möglichkeit via Hinterhof ebenerdig ins Gebäude zu gelangen und so ohne weitere Treppen alle Räume zu betreten. Nur die Toiletten sind für Rollifahrer leider nicht erreichbar. Die Crew entschied sich dennoch für diese Location, da keine Miete trotz eigenem Raum, Technik und Ruhe! zu zahlen ist. Dafür gab und gibt es ein paar Defizite, die unserer Meinung nach durch die Vorteile ausgewogen werden (Planung Personal unzureichend, bei größeren Treffen Essen aus und ähnlich). Alles eine Sache der Routine.

Im Düsseldorfer Norden soll nun der nächste Stammtisch gegründet werden – wiederum im dortigen Kolpinghaus. Ich selbst war noch nie da, der Autor XiongShui aber. Treppen ins Hocherdgeschoss – nicht zu überwinden. Ja, da stelle ich mir in der Tat auch die Frage: Gibts denn da keine andere Location? Andererseits, XiongShui, ein offenes Wort an Dich: Du musst Dich auch einbringen, sei es im Web, Telefonisch, postalisch oder anderswie, damit entsprechender Einwand auch VOR der Planung gehört werden kann.. Bei 9/10 Stammtischen meldete sich weder ein behinderter Besucher an, noch besuchte uns jemand entsprechendes. Wie soll man Wieso an dieser Stelle bewusst an [Update] behindertengerechten Zugang denken Rücksicht nehmen, vor allen Dingen wenn man die Kosten und Aufwand gering halten will und keine entsprechende Person anwesend ist oder sich entsprechend einbringt? [/Update] Sorry, ich sage da immer passend: “Nur sprechenden Menschen kann geholfen werden”. Sollte natürlich vorab von Dir schon Kritik und/oder eine entsprechende Bitte geäußert worden sein, so entschuldige ich mich schon jetzt dafür – davon ist mir aber nichts bekannt. Gut, ich war auch ein, zwei Monate quasi außer Gefecht.

Der dritte Stammtisch wiederum soll sich im Düsseldorfer Süden formieren. Mir schwebt Eller-Süd, das Brauhaus Fuchsjagd, vor. Frisch erweitert und renoviert hat es sich nach der Wiedereröffnung jung und frisch etabliert. Schon Jahre zuvor fanden im zu dem Zeitpunkt noch kleineren Lokal diverse Partei- und Vereinstreffen statt. Soweit ich mich erinnere, ist das Lokal in der Tat auch behindertengerecht. Das muss ich aber noch im Detail herausfinden, zumal der Standort auch noch nicht fix ist. Nur mein Favorit ;) Ich werde nach dieser Kritik jedenfalls vorab darauf achten, wie es um die Zugänglichkeit bestellt ist. Zumindest eines ist sicher: Parkplätze gibt es, und erreichbar m it der U75, 715 und quasi ohnehin nur 5 Minuten von der Vennhauser Alle und dem Bahnhof Eller-Mitte (sowie 10 Minuten von Eller-Süd) entfernt, ist die öffentliche, allgemeine Erreichbarkeit sehr gut. Die Preise für Getränke stimmen und das Essen soll sehr gut sein.

XiongShui, ich bitte Dich, sprich mit der Crew “Han Solo” und bitte Sie, die Location zu überdenken, anstatt relativ unbeachtet von den Entscheidungsträgern in Deinem Blog Beschwerden zu verfassen. Nun mein eigener Sülz dazu, der nicht die Meinung der PP oder der Crews darstellt: Auch wenn Du im Rollstuhl sitzt, besitzt Du ja ein Sprechorgan. Du forderst:

Wenn auch das erste Treffen noch für sich in Anspruch nehmen kann, das man in der Piratenpartei einfach anfangs so viel andere Sorgen hatte, daß man nicht an Behinderte gedacht hat und daher ein ungeeignetes Lokal wählte, so hätte das bei den weiteren Treffen ja schon durch meine Anwesenheit ins Bewusstsein rücken müssen – nichts da.

Also automatische Berücksichtigung Deiner Situation durch uns Verantwortliche. Sorry, XiongShui, wie ich eben schon schrieb: Sprich Dich aus, nur sprechenden Menschen kann man helfen.

Durch pure Anwesenheit und die Hoffnung, man würde beachtet, gewinnt man keine Wahlen, erzielt man keine Änderung, keine Aufmerksamkeit. Ich habe vollstes Verständnis für Deine Situation, ich kann mich aber nicht damit anfreunden, Dir in dem Moment eine Sonderbehandlung zuzugestehen, wenn es um Forderungen geht. Die entstehen nicht durch einfache Anwesenheit.

Zuletzt ist es ja auch ein Problem der Lokale und der Stadt, die Örtlichkeiten um- und auszubauen. Ein Stammtisch / Crewtreffen stellt diverse Forderungen an eine Örtlichkeit. Die müssen zunächst mal erfüllt sein, bevor man weitere Punkte wie Zugänglichkeit oder Ähnliches in Betracht zieht. Man kann aber über alles reden – und ich bitte Dich, mach das doch einfach, statt auf Aufmerksamkeit zu zielen, die Dir automatisch zuzustehen hat, Dich dann aber zu wundern, dass eben jene nicht erfolgt.

Ich möchte abschließend mitteilen, dass ich weder Dich, XiongShui, noch sonst wen mit diesem Artikel beleidigen oder in die Ecke stellen möchte. Mir ist das Problem, dass XiongShui schildert, bewusst, ich sehe es ein und ich habe es ab sofort im Kopf – aber die Art und Weise wie XiongShui damit umgeht, missfällt mir gewaltig. Darum dreht sich mein Artikel. Ich hoffe das ist klar, ich möchte da keine Unklarheiten offen lassen.

//EDIT Nachtrag:

Nein, Menschen, die nicht durch eine Behinderung beeinträchtigt ist, fällt es meist gar nicht ins Auge, wenn Probleme der Zugänglichkeit in Gänze oder Teilweise auftreten. Deswegen sollte man in dem Moment ja auch auf Dialog und nicht auf Selbstverständlichkeit setzen. Dein Artikel ist IMHO die falsche Form und Art, sich damit auseinander zusetzen. Wir haben alle Telefone, Ohren, Email. Ein direktes Ansprechen hätte ich nicht so als Affront empfunden.

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Wie schon auf dem letzten Crewtreffen der Düsseldorfer Crews
angesprochen wurde, und danach via Mailingliste diskutiert, sollen nun in
Düsseldorf auch andere Bezirke als die Innenstadt mit Stammtischen
beglückt und diese dort etabliert werden. Da ich weiß, dass einige von
Euch aus dem Düsseldorf Süden oder entsprechend anliegenden Städten
(Langenfeld, Hilden, Monheim) stammen, hatte ich die Idee, einen
Stammtisch hier im Süden zu veranstalten, zu etablieren, so dass sich
mittelfristig sogar eine Süd-Crew gründen kann.

Um mir dazu mal vorab ein kleines Meinungsbild einzuholen, gibt es dies
wunderschöne Umfrage:

Ich bitte um rege Teilnahme & Kommentare!

http://twtpoll.com/wsxxom

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Ich glaube mehr als den Titel muss ich nicht schreiben!

Danke Düsseldorf!

Mit 1,7% liegen wir hier unter dem Bundesergebnis von 2,0 – aber immerhin deutlich über dem Ergebnis der Europawahlen – das waren 0,96%.

Wir hatten gestern eine richtig feine Wahlparty – die möchte ich zur Landtagswahl wiederholen!

Übrigens – im Bundestagswahlkreis 108 erreichten wir 1,9% ;) Im 107er aber nur 1,6%. Insgesamt haben in Düsseldorf damit knapp über 5000 Menschen die PIRATEN gewählt!

UPDATE: Neues Video aufgetaucht. Man kann ich böse gucken :P

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Bundestagswahl am 27. September- und die Piraten sind dabei. Wir in Düsseldorf wollen es uns natürlich nicht nehmen lassen, ebenso wie die Kölner Kollegen, eine Wahlparty in unserem Stammlokal zu veranstalten!

  • Am 27.09.2009
  • Ab 16.00 Uhr vor Ort: Aufbauhelfer
  • Ab 17.00 Uhr: offizieller Beginn der Party
  • Wo? In Düsseldorf, Zunftstube im Kolpinghaus, Bilker Straße 36.



Infos zur Location, Erreichbarkeit usw:

http://wiki.piratenpartei.de/Crew-Duesseldorf/Kolpinghaus

Auf geht’s!

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