Pandur2000.com

Stefan Jacobi schreibt über sein Leben, die Piratenpartei und Kurioses aus dem Web

Spenden für den Wahlerfolg in NRW!

Wahlkampfspende NRW 2010
Piratenpartei Landesverband NRW, Konto 4016 2696 00, BLZ 4306 0967, GLS Bank
Verwendungszweck "NRW PG LTW 2010"

Ja, ich weiß: Klingt sehr nach Markt-Schreiern, aber diese Aktion ist gewitzt und wie ich finde angebracht:

Liebe/r Campact-Aktive/r,

bis zu 188.602 Mitarbeiter/innen hat die Revisionabteilung der Bahn heimlich und ohne konkreten Verdacht ausgespäht. Nur scheibchenweise kommt die ganze Dimension der Spitzelaffäre ans Licht und die Bahn unternimmt alles, um die Aufklärung zu behindern. So erschien heute der Leiter der verantwortlichen Revisionsabteilung nicht vor dem Verkehrsausschuss des Bundestags. Bahnchef Mehdorn will von der gigantischen Überwachung nichts gewusst haben. Selbst wenn dies stimmt: Mehdorn trägt dafür die Verantwortung.

Schicken Sie Mehdorn die Kündigung!

Mit der Ära Mehdorn muss endlich Schluss sein: Anstatt für zuverlässige, günstige und häufige Zugverbindungen zu sorgen und die Bahn zur klimaschonenden Alternative zu Auto und Flugzeug zu machen, hat er die Bahn in den letzten zehn Jahren zu einem internationalen Logistikkonzern ausgebaut. Einziges Ziel: Die Bahn so schnell wie möglich an die Börse bringen.

Mit Kapitalinvestoren an Bord will er die Züge nur noch fahren lassen, wo und wann sie Rendite bringen. Schon in seiner Amtszeit wurden 3.600 Kilometer Schiene abgebaut, sämtliche InterRegio-Verbindungen eingestellt, 400 Bahnhöfe geschlossen und Fahrpreise massiv erhöht. Jetzt brauchen wir einen neuen Bahnchef – und mit ihm einen grundlegenden Wechsel in der Verkehrspolitik.

Senden Sie Mehdorn eine Entlassungsurkunde!

Mehr zu unseren weiteren Kampagnen finden Sie im Nachrichtenteil.

Herzliche Grüße,
Christoph Bautz

Pfui Deifel, Nokia!

nokia_logo2 Nein, dieser Artikel ist keine verspätete Reaktion auf die Werksschließung in Bochum, Nokia hat sich schon wieder überaus negativ in die Presse gebracht. Weil es einen Verrat von Firmangeheimnissen an China gab und dieser per E-Mail stattfand, sieht Nokia sich schon seit 2005 massiv bedrängt, seine Mitarbeiter stärker zu überwachen. Zum Glück gibt es in den meisten Ländern, so auch in Nokias Mutterland Finland, Gesetze gegen so etwas.

Nun wissen wir ja mittlerweile, dass nicht die Politik die Wirtschaft reagiert, sondern der Hase allmählich andersherum läuft. Das aktuelle Beispiel von Nokia liefert den Beweis: Der Handyhersteller verlangt von Finland ein Gesetz, dass die Mitarbeiterüberwachung legitimiert. Wenn Finlands Regierung nicht kooperieren sollte, so droht Nokia, werde das Unternehmen das Land verlassen (!).

Ein anonym befragter Regierungsmitarbeiter äußerte, Nokia habe “sehr heftigen Druck” ausgeübt – die Finnen kooperieren, die 16.000 Arbeitsplätze scheinen es Wert zu sein. Schwierige Frage, immerhin weiß man ja, wie Nokia über Arbeitsplätze im westlichen Europa denkt. Und Länder die ihre Gesetze nach Nokia stricken, wenn so viele (in dem Fall potenziell neue) Arbeitsplätze auf dem Tisch liegen, finden sich sicher . da braucht es kein Finland mit seiner absurden Idee, die Privatsphäre der Einwohner zu schützen.

Jorma Ollila

Jorma Ollila, Vorstandsvorsitzender:Liest nun fleißig E-Mails

Der “Lex Nokia” genannte Gesetzesentwurf öffnet Arbeitgebern wie auch Bibliotheken, Schulen etc. den Weg, nicht nur in den eigenen Netzen zu kontrollieren, wer wann mit wem kommuniziert hat, sondern auch Inhalte / Anhänge zu prüfen.

Pfui!

(Quelle: Helsingin Sanomat | heise.de )