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Stefan Jacobi schreibt über sein Leben, die Piratenpartei und Kurioses aus dem Web

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Wahlkampfspende NRW 2010
Piratenpartei Landesverband NRW, Konto 4016 2696 00, BLZ 4306 0967, GLS Bank
Verwendungszweck "NRW PG LTW 2010"

Wulf H. Bernotat, Vorstandsvorsitz, freut sich

Ich schreibe ja wirklich selten etwas über Tagesmeldungen, das geht mir aber richtig auf den Keks: E-On, ein Unternehmen, das Millionen und Abermillionen von Gewinn macht, baut bis zu 1800 Stellen ab – in den nächsten 3 Jahren, sozialverträglich versteht sich. Die ersten 400 Stellen fallen schon binnen 4 Wochen weg.

Es sollen Service-Center geschlossen und zusammegelegt werden, Anlaufpunkte werden geschlossen. Es sollen Zig-Millionen gespart werden. Eine Strompreissenkung darf man natürlich nicht erwarten.

Ich bin, tja, ähm, empört? HIlflos. Ja, das trifft es. Und schockiert, dass man sich dagegen nicht wehren kann – immerhin beliefert E-ON ohnehin die meisten Wiederverkäufer von Strom (Stadtwerke etc.). Also MUSS man quasi diesen Kurs, den sich die E-On-Manager wohl von der Telekom abgeschaut haben, zwangsweise Unterstützen.

Bin gespannt Ich weiß schon, wie viel BlaBla und wenig Aktionen die Regierung diesmal einbringt.

Bei der Telekom ist das mit dem Abbau ja noch die eine Sache – man *hat ja als Verbraucher Alternativen, wenn man den Stellenabbau nicht unterstützen will. Jedenfalls vielerorts. Und wenn nicht als Anbieter, dann telefoniert man Call-By-Call – auch das tut der Telekom weh. Aber bei E-ON? Was tun? Eigenes WIndrad in den Garten? SOlar aufs Dach! Prima aber schade, dass diese Möglichkeit für nicht-Häuslebauer nicht in Frage kommt.

Quelle: WDR2

Im Rahmen einer Protest- und Kunstaktion will der Künstler Johannes Kreidler am 12. September 2008 70.200 Anmeldebögen für die Nutzung von urheberrechtlich Relevanten Teilen aus Geschützten Werken bei der GEMA Abliefern – vie LKW, versteht sich.

Wie kann das?

Die GEMA (bzw. das Urheberrecht) sagt: Schon kleinste Teile einer Komposition können Urheberrechtluch relevant sein und unterliegen der Anmeldepflicht. Für jedes genutzte Stück eine einzelne Anmeldung, nicht etwa via Fax, Email oder gelistet, sondern auf einem speziellen Formular. Eins für jedes Stück.

Johannes Kreidler argumentiert sinngemäß, wenn schon geringste Bruchteile eines Werkes angemeldet werden müssen, und sich via Computer in 1 SEKUNDE schon > 44.000 Stücke einbinden lassen KÖNNTEN, dann macht er aus 33 Sekunden und 70.200 Stücken eben ein Kunstwerk – und protestiert damit gegen das Urheberrecht in seiner jetzigen Form. Er nennt das “Neue Musik”.

Mehr Infos dazu findet Ihr auf seiner Homepage.

Ein sehr interessanter Beitrag dazu auch von “Szene neue Musik“.

Vom HR gibt es eine sehr interessante, 50-minütige Sendung zum Thema Musikindustrie- Copyright und Geschäftsaufgabe von Sony-BMG. Ausnahmsweise mal objektiv und unvoreingenommen. Absolute Hörempfehlung!

http://netzpolitik.org/2008/hr2-der-absturz-der-musikindustrie/

Hat ja nicht lange gedauert:

“Überraschungsei darf bleiben

Außen Schokolade, innen Spielzeug – das Überraschungsei soll es auch künftig geben: Die Kinderkommission plant kein Verbot des Produkts. Die FDP-Politikerin Gruß korrigierte damit anders lautende Berichte”.


Guten Hunger,

viel Spaß

und Spannung!

Manchmal fragt man sich ja, was die Herrschaften in Berlin eigentlich für einen Zeitvertreib haben, wo sie doch so viel Unsinn unter das Volk bringen – wenn sie uns nicht gerade permanent überwachen wollen. Der neueste Streich der “Kinderkommission” – die die Rechte und Interessen von Kindern im Land vertreten soll, liegt aber eindeutig nicht im Interesse der Kinder: Spielzeug kombiniert mit Nahrungsmitteln stellt lt. Kommission eine Gefahr für Kinder dar und gehört VERBOTEN! JAWOLL!

Darunter fällt natürlich auch das Überraschungsei:

Da fragt man sich doch, ob es keine wichtigeren Dinge für Kinder zu tun gibt – ein Verbot von an Kinder gerichtete Werbung im TV zum Beispiel, das würde ja noch Sinn machen, denn Kinder zu manipulieren (und nichts andere macht die Werbung) ist schließlich, wenn man es so betrachtet, nicht erwünscht. Statt dessen wird lieber noch ein Gesetz gefordert, dass die (Kinder-) Bürgerrechte in irgendeiner Art und Weise einschränkt (und uns Bürgern einmal mehr mitteilt, dass wir unmündige, undfähige, nicht denk-berechtigte Sklaven des Herrn S.) werden sollen.

SCNR.